Looky looking Design

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Designstudios

Loehr

Die minimalen Stahlrohrmöbel von Loehr scheinen wie in den Raum gezeichnet zu sein. „Minimalismus in Balance,“ so nennen das die drei Brüder, die das Label Loehr 2013 in Hamburg gegründet haben und mittlerweile in der Hauptstadt ansässig sind. Die schmalen, gepolsterten

Sitzflächen der Lounge-Möbel werden von schwarzen Stahlrohren getragen, sie sind auf ihre Wesentlichstes reduziert und schaffen so eine Aura, die den Geist des Bauhauses ins 21. Jahrhundert bringt. Loehr produziert ausschließlich in Deutschland - mit hohem Qualitätsanspruch, unter fairen und sicheren Arbeitsbedingungen und mit hohem Umweltbewusstsein. Mehr unter: www.loehr.co

Klemens Grund

Aus Klemens Grunds Arbeiten spricht meisterliches Können und höchste handwerkliche Qualität. Seine Möbel – auf ihre wesentlichen Elemente reduziert – scheinen im Raum zu schweben und zeugen von einer skulpturalen Eleganz, die Grunds künstlerischen Anspruch an Design

offenbart. In all seinen Designs geht es Klemens Grund um eine Haltung: zum Entwurfs- und Ausführungsprozess, zu Gestaltung, Form und Material. So verwundert es nicht, dass er nach seinem sorgsamen Entwurfsprozess seine Möbel in ausgewählten Manufakturen fertigen lässt, die auf perfekte Verarbeitung und beste Materialien Wert legen. Bestes Beispiel: der für Tecta entworfene Klappstuhl D7K, dessen schwebende Arm- und Rückenlehne sich zusammenfalten lassen und mit dem er 2015 den Staatspreis für Kunsthandwerk des Landes NRW manu factum gewann. Die Idee zu dem Stuhl hatte er bereits im Büro des Architekten Peter Zumthor, für das er nach seinem Designstudium an der Akademie des Handwerks Gut Rosenberg in Aachen arbeitete. Seit 2013 ist Grund selbstständig und führt ein eigenes Designbüro in Weil am Rhein. Mehr unter: www.klemensgrund.de

BAnnAch

Die Berliner Möbelmarke BANNACH ist schon jetzt der Newcomer des Jahres. Erst Anfang 2018 von Moritz Bannach gegründet, gewann das Label mit seiner Debütkollektion UNO bereits den German Design Award 2019 als auch den Iconic Awards 2019 in der Kategorie Best of Best. 

Die prämierten Ess- und Konferenztische der Kollektion haben einen einzigartigen Charakter: Mit ihrer blockigen Wucht und mutigen Farbigkeit erinnern sie an das schrille Memphis-Design der 80er Jahre, und gleichzeitig rufen die ungewöhnlichen Farbkombinationen etwas zutiefst meditatives und beruhigendes in uns hervor –  wie die Farbabstraktionen von Josef Albers. BANNACH arbeitet mit ausgewählten Manufakturen und Handwerksbetrieben in Deutschland zusammen, um eine hohe Qualität und Langlebigkeit gewährleisten zu können. In Kürze soll die Kollektion um weitere Stücke ergänzt werden, wir sind schon sehr gespannt! Mehr unter: www.bannach.eu

ElisA Strozyk

Bereits kurz nach seinem Studienabschluss an der Hochschule der Künste in Bremen machte sich Pascal Howe mit seinem eigenen Designstudio in Berlin selbstständig. Seit 2013 entwickelt das Studio Pascal Howe konstruktivistisch-avantgardistische Designs, deren

Gestalt auf grundlegenden geometrischen Prinzipien und Formen basiert und die ihm bereits eine Nominierung für den German Design Award einbrachten. So folgt die Gestaltung des Ess- und Beistelltisches der Methode, ausschließlich mit rechten Winkeln zu arbeiten. Das Design des Nachttisches „Konzept No. 19“ dagegen kombiniert und verschränkt verschiedene geometrische Formen auf eine Weise miteinander, die es eher zu einem funktionalen Objekt als zu einem rein aus der Funktion entstandenen Beistelltisch werden lassen: ohne Vorder- und Rückseite, ohne Seitenfronten dient einzig die vertikale Strebe als Stütze und Ordnungselement für alles, was umzufallen droht, und die horizontale Platte als praktische Ablage auf Höhe der Bettkante. Mehr unter: www.pascalhowe.com

Studio PAscAl Howe

Das Atelier Haußmann wurde 1990 von den beiden Brüdern Andreas und Rainer Haussmann in Berlin gegründet und hat sich seitdem mit einer Vielzahl an Einzelstücken und Serienmöbel als feste Designgröße der Bundesrepublik etabliert. Ihre Designs spielen mit der zeitlosen

Ästhetik von ikonischen Designklassikern, deren Formen und Gestalt die Gebrüder in ihren Designs aufnehmen und neu interpretieren. Der oftmals industrielle Look der Stücke sagt dabei aber gar nichts über deren Fertigung aus, im Gegenteil. Atelier Haußmann arbeitet mit einer Vielzahl von lokalen Handwerksbetrieben zusammen, die hohe Produktionsstandards, traditionelle Herstellungstechniken und immer die beste Qualität garantieren. Mehr unter: www.atelierhaussmann.de

Atelier HAußmAnn

ElisA Strozyk

Elisa Stroyzek vereint mit ihren Arbeiten gleich mehrere Designwelten. Die am Londoner Saint Martins College ausgebildete Textil- und Flächendesignerin entwirft Möbel, Leuchtobjekte, Teppiche und Plaids, die ihren besonderen Charakter aus den künstlerischen

Oberflächen und Texturen erhalten. Die feinen Keramikplatten der Tische wirken wie der Blick vom Weltall auf die Landschaften der Erde. Um diesen Effekt zu erzeugen, nutzt Stroyzek flüssige Glasuren, die sie durch Drehen in Bewegung versetzt oder mit Luft über die Keramikoberfläche bläst. So entstehen mäandernde Flusslandschaften oder mit Schnee bedeckte Gebirgsketten. Für ihre Arbeit wurde Elisa Strozyk unter anderem mit dem deutschen Designpreis ausgezeichnet. Mehr unter: www.elisastrozyk.com

Objekte unserer tAge

Im Haus des Reisens in Berlin befindet sich der Flagshipstore des Designstudios Objekte unserer Tage, das 2015 von Anton Rahlwes, Christoph Steiger und David Spinner gegründet wurde. 

Für ihre Kollektion arbeiten sie mit verschiedenen Designern zusammen. Die schlichten Objekte mit ihrer ganz eigenen 

Designsprache werden in Partnerschaft mit ausgewählten Manufakturen und Handwerksbetrieben gefertigt, alles sozusagen handmade in Germany. Die Kollektion des jungen Berliner Labels kann man sich von montags bis freitags zwischen 13- 18 Uhr im Showroom anschauen. Mehr unter: www.objekteunserertage.com

VAust Studio

Das junge Berliner Label Vaust wurde gerade erst von Joern Scheipers, David Kosock und Bart Navarra gegründet und startet mit seinem experimentellen Interior-Design-Ansatz bereits richtig durch. Neben der Entwicklung von zeitgenössischen Raumkonzepten entwirft das Design-Trio möbel-inspirierte Objekte, die ihrer

Funktionalität enthoben scheinen. "Die Möbel sind Avantgarde, elegant und als Provokation gedacht," so das Trio über ihre unkonventionellen Objekte. Hier steht das Material im Vordergrund: Schwarz gebeizte Eiche, Acryl, Kupfer und Marmor geben den Objekten ihren Charakter. Am Ende entscheidet der Nutzer selbst, ob die Objekte als Möbel oder einfach nur als Statements im Raum verwendet werden. Mehr unter: www.vaust.studio 

DAnte - goods And BAds

2012 wurde das Label Dante - Goods and Bads von der deutschen Künstlerin Aylin Langreuter und dem luxemburgischen Industriedesigner Christophe de la Fontaine gegründet. Ihre Kollektionen entstehen in enger 

Zusammenarbeit mit verschiedenen Designern, die die Objekte auf ihre jeweils ganz eigene Art beeinflussen. Im Vordergrund steht dabei immer die Materialität - und, dass die Stücke sinnliche Wünsche auslösen: Emotionen, Wärme, Verbundenheit. Deshalb gibt es in jeder Kollektion nicht nur die Goods, sondern immer auch ein Bad: alltägliche Dinge, die nicht nur praktisch und nutzvoll sind, sondern immer auch ein bisschen Humor in sich tragen. Mehr unter: www.dante.lu

Neo/crAft

Nachdem der Berliner Designer Sebastian Scherer mit seiner Lampe "Iris" den Lexus Design Award 2014 gewann, gründetet er sein Label NEO/CRAFT. Seine Debüt-Kollektion bestand aus 10 Produkten und das Label hat sich seither kontinuierlich weiter-

entwickelt. NEO/CRAFT kombiniert traditionelle Handwerkskunst mit modernen Herstellungstechniken. Im Zentrum des Entwicklungsprozesses steht die ständige Suche nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten mit klassischen Werkstoffen wie Aluminium, Stahl, Glas und Holz. Mehr unter: www.de.neocraft.com

New Tendency ist der Senkrechterstarter in der Berliner Designszene. Unter der Leitung von Kreativdirektor Manuel Goller entwickelt das Label gemäß der Bauhaus-Leitlinie "form follows function" funktionale Möbel in einer reduzierten, minimalistischen

Formensprache. Kollaborationen mit Designern und Architekten, wie dem Berliner Möbeldesigner und Ausstellungsarchitekt Clemens Tissi, der unter anderem auch die Neupräsentation des Bauhaus Archivs in Berlin verantwortete, machen die Kollektionen von NEW TENDENCY aus. Die Designstücke von NEW TENDENCY werden in Handarbeit in Deutschland gefertigt. Mehr unter: www.newtendency.com 

new tendency

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